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	<title>Detox-Kampagne Archive - outdoor-knowhow.de</title>
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	<description>outdoor   Beratung für  Einsteiger</description>
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		<title>Schwierige Chemie in outdoor-Textilien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 15:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Umweltschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bushman-Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Detox-Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[durable water repellency]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spezielle outdoor- Textilien, wie sie für Zelte, Jacken, Schuhe und andere Anwendungen eingesetzt werden, sind nicht ohne. Um die besonderen outdoor-Eigenschaften wie Wasser- und Wind-Dichtigkeit zu erreichen, werden bei vielen Herstellern chemische Komponenten verwendet, die es in sich haben. Das sind vor allem sogenannte Polyfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC oder PFK), eine Stoffgruppe mit über 5000 verschiedenen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Spezielle outdoor- Textilien, wie sie für Zelte, <a href="https://outdoor-knowhow.de/outdoor/outdoor-kleidung/" target="_blank" rel="noopener" aria-label="Jacken (öffnet in neuem Tab)">Jacken</a>, <a rel="noopener" aria-label="Schuhe (öffnet in neuem Tab)" href="https://outdoor-knowhow.de/outdoor/outdoor-schuhe/" target="_blank">Schuhe</a> und andere Anwendungen eingesetzt werden, sind nicht ohne.  </p>



<p>Um
die besonderen outdoor-Eigenschaften wie Wasser- und Wind-Dichtigkeit
zu erreichen, werden bei vielen Herstellern chemische Komponenten
verwendet, die es in sich haben. Das sind vor allem sogenannte
Polyfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC oder PFK), eine Stoffgruppe
mit über 5000 verschiedenen Zusammensetzungen. 
</p>



<p>Und diese sind praktisch in der Natur nicht abbaubar, reichern sich also in der Umwelt und in Organismen an und sind mittlerweile im Polareis, in den Gletschern hoher Berge und in Mensch und Tier nachweisbar. Darüber berichtete <a rel="noopener" aria-label="greenpeace bereits 2013 (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/outdoor-kleidung-ohne-schaedliche-chemie" target="_blank">greenpeace bereits 2013</a>.  </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Langlebige Umweltgifte</h2>



<p>Zumindest einige dieser Stoffe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, Einflüsse auf die Fruchtbarkeit zu haben und Föten im Mutterleib zu schädigen. Das wurde bei Versuchen mit Ratten allerdings mit hohen Konzentrationen dieser Stoffe bereits nachgewiesen, wie bei greenpeace und auch in einem <a rel="noopener" aria-label="Deutschland-Funk-Beitrag (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.deutschlandfunk.de/impraegniermittel-pfc-in-kleidung-und-sprays-belastet-natur.697.de.html?dram:article_id=448069" target="_blank">Deutschland-Funk-Beitrag</a> von Mai 2019 zu erfahren ist. Welche Konzentrationen zu Schäden führen oder ob es überhaupt eine Unbedenklichkeitsgrenze gibt, ist leider  noch nicht wirklich geklärt. Bei unbegrenzter Lebensdauer und Anreicherung durch laufende Produktion und Verwendung sind wir also einem life-Test ausgesetzt, den naturliebende Menschen sicher nicht gutheißen können. </p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dichtheit um jeden Preis?</h2>



<p>Und doch geht es gerade im outdoor- Modebereich um die Substanzen PFOS (Perfluoroctansulfon-Säure) und PFOA (Perfluoroctansäure), die zur Imprägnierung von Stoffen mit einer DWR (durable water repellency) verwendet werden und als Rückstand in den Textilien verbleiben. Im Grunde läßt sich für outdoor-Textilien diese Ausrüstung auch umweltfreundlicher herstellen, da es ja nur um Wasserdichtigkeit geht.  Alternativen sind z.B. gewachste Stoffe. Lediglich für die Verbesserung spezieller Arbeits-Kleidung wären diese Substanzen von Bedeutung, da sie gleichzeitig auch ölabweisend sind.</p>



<p>Andere PFK, so bei vielen Herstellern das PTFC,  bilden die sogenannte Membran, die den Wasser- und Windschutz komplettiert. Diese werden mit hohem Marketing-Aufwand forciert und vor allem deshalb sind die PTFC-Membranen so populär. Bei einigen Marken sind PTFC inzwischen aus der Produktion verbannt und durch PE (Polyethylen – bekannt z.B. als Material für die Einweg-Getränkeflaschen) oder PU (Polyurethan) ersetzt. Das betrifft unter anderem die bekannte Sympatex-Membran – hier also eindeutig zu empfehlen. So hat z.B der deutsche Produzent <a rel="noopener" aria-label="vauDe (öffnet in neuem Tab)" href="https://nachhaltigkeitsbericht.vaude.com/gri/produkte/wasserabweisende-materialien.php" target="_blank">vauDe</a> im Sommer 2018 verkündet, unter der Bezeichnung „eco finish“ das gesamte Bekleidungssortiment ohne PFK zu herzustellen und bis 2020 auch für alle weiteren Produkte auf PFK zu verzichten.</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Schwierige Vermarktung im outdoor-Handel</h2>



<p>Problematisch ist, daß im outdoor- Geschäft bisher selten darauf hingewiesen wird, welche Ausrüstung der Stoffe vorhanden ist bzw. wie umweltfreundlich oder -schädlich die Materialien einzuschätzen sind. Umso wichtiger, daß naturliebende outdoor- Kunden genau danach fragen und die Umweltfreundlichkeit zum Kaufkriterium machen.  </p>



<p>greenpeace hat 2011 mit einer „Detox“- Kampagne begonnen, bei der sich Mode-Labels und Discounter, die auch Kleidung vertreiben, dazu verpflichten, alle Bekleidung bis spätestens 2020 giftfrei zu produzieren. Mode &#8211; Firmen, die sich <a rel="noopener" aria-label="zu detox bekennen (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.greenpeace.de/presse/publikationen/detox-welche-firmen-entgiften" target="_blank">zu detox bekennen</a>, werden auf einer Liste benannt. Darunter sind seit Juni 2016 drei outdoor-Firmen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://outdoor-knowhow.de/wp-content/uploads/2019/05/VAUDE_Umweltfreundlicher-Abperleffekt_Attenberger_r_200x200.jpg" alt="Umweltfreundlicher Abperl-Effekt" class="wp-image-254" width="138" height="207"/><figcaption class="wp-element-caption">Wasserabweisende outdoor-Kleidung Quelle: VauDe &#8211; Attenberger</figcaption></figure></div>


<ul>
<li>  Paramo (UK) </li>



<li>  Rotauf (CH) </li>



<li>  Vaude (D) </li>
</ul>



<p>VauDe ist damit der erste deutsche outdoor-Hersteller, der  alle outdoor &#8211; Bekleidung PFK-frei anbietet. Der schwedische Anbieter fjaellräven ist zwar nicht auf der Liste, doch laut Eigendarstellung gehören PFK neben PVC zu den Materialien, die für die eigenen Produkte abgelehnt werden. Allerdings wird dabei aktuell eingeschränkt, daß sie für Imprägnierungen nicht mehr verwendet werden, doch z.B. noch nach Alternativen für Reißverschlüsse gesucht wird.  </p>



<p>Kleidung
und Ausrüstung wie Rucksäcke werden bei fjaellräven mit dem
eigenen Material G1000 in verschiedener Stärke angeboten. Das ist
ein robustes Mischgewebe aus 65% recyceltem Polyester und 35%
Bio-Baumwolle. Alles zusammen dicht verwoben und mit Grönland-Wachs
zusätzlich beschichtet. Das macht diesen Stoff wind- und
wasserdicht. Grönland-Wachs gibt es in Würfeln im outdoor- Laden
zum Nachwachsen. Man kann aber z.B. auch seine normalen Jeans oder
Canvas- Hosen damit beschichten und widerstandsfähiger gegen
Durchnässung machen &#8211; z.B. auf Höhe von Schien- und Wadenbein &#8211; ein
Bereich, der trotz Poncho oft durch aufspritzendes Regenwasser
getroffen wird. 
</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Stilvolle Nischen-Alternativen</h2>



<p>Daneben gibt es noch Nischen mit ganz anderen Materialien wie z.B. gewachste oder geölte Baumwoll-Kleidung (oil-skin). Diese beruhen auf alter traditioneller Seemanns- oder Bushman-Kleidung, wobei inzwischen bereits ausgerüstetes Material verwebt wird und die Ölung als zweite Schicht aufgetragen wird. Ich habe selbst so einen Mantel, der im Herbst und Winter schön warm ist. Nachteilig aber – er ist relativ schwer und nicht ganz perfekt dicht, also langer Starkregen findet trotz Schulter-Cape irgendwann doch seinen Weg. Außerdem  entwickelt dieser Mantel durch Körperwärme und Ölbeschichtung seinen eigenen Geruch, daran kann man sich gewöhnen oder auch nicht…</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Einige der outdoor-Hersteller haben erkannt, daß es ihnen schlecht zu Gesicht steht, im Interesse naturverbundener Menschen die Umwelt zu vergiften. Demzufolge kannst Du schon verantwortlich hergestellte, giftfreie outdoor – Kleidung und anderes Zubehör kaufen. Dazu mußt Du Dich aber ein wenig mit dem Selbstverständnis der Marken-Hersteller und der Kennzeichnung dieser Produkte beschäftigen, da nicht alle outdoor-Geschäfte diese Informationen in den Vordergrund rücken.</p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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